Heute markiert ein bedeutender Meilenstein für awaBerry: die erste öffentliche Veröffentlichung von awaBerry Remote ist online und für Sie zur Erkundung bereit. Version 1.0 liefert die grundlegende Funktionalität, auf die wir hingearbeitet haben – reibungsloser Fernzugriff mit Zero-Trust auf die Linux-Geräte, die Sie bereits besitzen.

Was awaBerry Remote 1.0 liefert

Im Kern löst awaBerry Remote ein Problem, das jeder kennt, der mit Headless-Linux- oder System-on-a-Chip (SoC)-Hardware arbeitet: Ein Gerät überhaupt erst in Ihr Netzwerk zu bekommen, ohne eine Tastatur und einen Monitor anzuschließen, ist unnötig schwierig. Version 1.0 ändert das.

Der awaBerry Remote Agent führt beim ersten Start einen integrierten Hotspot aus. Sie verbinden sich von Ihrem Telefon oder Laptop damit, öffnen die awaBerry-Oberfläche und geben den Namen und das Passwort des WLAN-Netzwerks ein, dem das Gerät beitreten soll. Das Gerät verbindet sich, der Hotspot schließt sich, und von diesem Moment an können Sie Ihr Gerät von überall auf der Welt erreichen – kein Port-Forwarding, keine statische IP, kein VPN.

Webbasierter SSH

Sobald Ihr Gerät verbunden ist, bietet awaBerry Remote ein vollständiges webbasiertes SSH-Terminal, das direkt von Ihrem Browser aus zugänglich ist. Es ist nicht notwendig, einen SSH-Client zu installieren, lokale Schlüsselpaare zu konfigurieren oder Port 22 für das Internet zu öffnen. Die Terminalsitzung läuft über einen verschlüsselten ausgehenden HTTPS-Tunnel, der vom Geräteagenten aufgebaut wird – das Gerät initiiert die Verbindung, sodass niemals etwas eingehend exponiert wird.

Das bedeutet, dass Sie auf Ihren Raspberry Pi, Ihren industriellen SoC oder jede Headless-Linux-Box von einem Café, einem Büro oder Ihrem Telefon aus zugreifen können – mit denselben Sicherheitsgarantien, als säßen Sie in einem privaten Netzwerk.

Unterstützte Hardware

Version 1.0 unterstützt jedes Linux-Gerät, das den awaBerry Remote Agent ausführen kann, einschließlich:

  • Raspberry Pi (alle Modelle mit WLAN)
  • Orange Pi, Banana Pi und kompatible SoC-Boards
  • Standard x86-64 Linux-Installationen (Headless-Server, VMs)
  • Jede Debian- oder Ubuntu-basierte Distribution

Erste Schritte

Die Installation ist ein einzelner Befehl. Besuchen Sie das Benutzerhandbuch für vollständige Einrichtungsanweisungen und eine Schnellstartanleitung. Wenn Sie auf etwas stoßen, steht Ihnen unser Support-Team gerne zur Verfügung.

Dies ist erst der Anfang. Wir haben eine klare und ehrgeizige Roadmap vor uns, und Version 1.0 ist die Grundlage, auf der alles Weitere aufgebaut wird. Vielen Dank, dass Sie von Anfang an dabei sind.